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IBM PC - Computerphile

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From: Computerphile
Duration: 07:57

The IBM PC running DOS set a new standard for Personal Computing but IBM lost control, Dr Steve Bagley explains where it started.

Password Cracking: https://youtu.be/7U-RbOKanYs
FPS & Digital Video: https://youtu.be/yniSnYtkrwQ
Altair: https://youtu.be/cwEmnfy2BhI
Computing Aladdin's Cave: https://youtu.be/zFb4tilDmBg

Dr Bagley bought his kit from :
https://t.co/XNG06TbPBM

http://www.facebook.com/computerphile
https://twitter.com/computer_phile

This video was filmed and edited by Sean Riley.

Computer Science at the University of Nottingham: http://bit.ly/nottscomputer

Computerphile is a sister project to Brady Haran's Numberphile. More at http://www.bradyharan.com

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atoro
34 minutes ago
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Dorlar, Nordrhein-Westfalen, Germany
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Die Landung von Rosetta: Das spektakuläre Ende der Geschichte einer Raumsonde und ihres Kometen

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Morgen, am 30. September 2016 um (vermutlich) 13:20 MESZ wird eine der spektakulärsten Weltraummissionen der letzten Jahre (eigentlich: der letzten Jahrzehnte) zu Ende gehen. Die Raumsonde Rosetta, die seit 2014 einen Kometen aus unmittelbarer Umgebung erforscht und dort auch die Landeeinheit Philae abgesetzt hat, wird ihre Mission beenden. Auf eine höchst spektakuläre Weise: Mit einem kontrollierten Crash auf der Oberfläche des Kometen. Währenddessen wird sie noch ein letztes Mal – vermutlich – enorm beeindruckende Bilder und Daten sammeln (mehr dazu ganz am Ende des Artikels); so wie sie auch in den letzten Jahren beeindruckende Bilder und Daten gesammelt hat.

Ich habe schon den Anflug der Sonde und die Landung live aus dem Satellitenkontrollzentrum der Europäischen Raumfahrtagentur ESA in Darmstadt kommentiert und wäre jetzt auch gerne beim Abschluss der Mission live vor Ort gewesen. Ich bin allerdings momentan gerade in Innsbruck (wo ich heute und morgen gemeinsam mit den Science Busters im “Treibhaus” mit unserer neuen Show auftrete) und kann die Sache daher leider nur aus der Ferne verfolgen. Aber zumindest habe ich die Gelegenheit genutzt um noch einmal nachzusehen, was ich hier im Blog in der Vergangenheit über Rosettas Mission geschrieben habe.

Ziemlich viel, wie sich gezeigt hat! Mein erster Artikel stammt vom 3. September 2008, ist also schon mehr als acht sechs Jahre her. Und in den Jahren seit damals habe ich immer wieder berichtet. Zuerst über das, was Rosetta auf dem Weg zu “ihrem” Kometen interessantes entdeckt hat:

Sightseeing unterwegs

Dann ging die Sonde schlafen und es folgten ein paar sehr spannende Momente, als es daran ging Rosetta wieder aus ihrer Hibernation zu wecken:

Aufwachen!

Rosetta ist schon wach, aber Philae schläft noch (Screenshot aus dem Video der ESA; siehe auch weiter unten)

Rosetta ist schon wach, aber Philae schläft noch (Screenshot aus dem Video der ESA; siehe auch weiter unten)

Kaum wieder munter, sammelte Rosetta schon die ersten Daten und machte die ersten Bilder ihres Zielobjekts:

Erste Ergebnisse

Die Wartezeit bis zur Ankunft beim Kometen habe ich mir damit vertrieben, ein kleines Buch über die Mission zu schreiben:

Das Rosetta-Buch

Und auch ansonsten gab es genug Spielereien um die Wartezeit zu verkürzen:

Rosetta-Spielereien

Im August 2014 wurde es dann ernst und Rosetta erreichte den Kometen, zu dem sie mehr als 10 Jahre lang unterwegs war!

Der Anflug und die Ankunft

Bahn von Rosetta und dem Kometen (Bild: ESA)

Bahn von Rosetta und dem Kometen (Bild: ESA)

Und ein paar Monate später wurde es schon wieder ernst! Jetzt sollte die Landeeinheit Philae in einer bisher einmaligen Aktion auf der Oberfläche des Kometen aufsetzen. Um in Stimmung für dieses Ereignis zu kommen, habe ich eine Countdown-Serie an Artikel veröffentlicht.

Der Countdown

Und dann war es endlich so weit! Nach langer Vorbereitung landete Philae und es war nervenaufreibender und aufregender als irgendjemand erwartet hätte!

Die Landung von Philae

Bild: ESA/Rosetta/Philae/CIVA

Bild: ESA/Rosetta/Philae/CIVA

Rund um den Anflug und die Landung gab es auch genug Gelegenheiten, ein paar allgemeine Fragen zur Mission zu beantworten.

Allgemeine Fragen

Nachdem Philae gelandet war und seine Aufgaben erfüllt hatte, war Rosetta aber lange noch nicht am Ende und forschte weiter:

Rosetta forscht weiter

Besonderes Augenmerk wurde der Frage gewidmet, welche chemischen Elemente und Moleküle man dort finden konnte und ob man dort etwas über den Ursprung des Lebens lernen könnte.

Die Bausteine des Lebens

Während Rosetta forschte war Philaes Schicksal aber noch nicht so endgültig besiegelt wie man dachte. Auch der kleine Lander sorgte noch ein paar Mal für Schlagzeilen.

Philaes Schicksal

Und jetzt ist es bald endgültig zu Ende. Morgen, am 30. September 2016, wird auch Rosetta selbst landen. Beziehungsweise möglichst kontrolliert abstürzen.

Die zweite Landung und Rosettas Ende

So könnte die “Landung” aussehen, wenn alles klappt:

Wie kann man dabei zusehen?

Wie es wirklich aussehen wird, könnt ihr morgen live verfolgen. Auf der Homepage der ESA findet ihr die dazu nötigen Informationen und das Programm. Los geht es mit der Übertragung schon heute (29.09.2016) um 14:30 MESZ: Hier ist der Livestream. Am Abend wird festgelegt, ob die Landung morgen wirklich wie geplant stattfinden wird und darüber könnt ihr euch bei Twitter informieren. Den aktuellen Stand der Informationen und Möglichkeiten, alle wichtigen Ereignisse mitzuverfolgen könnt ihr auf dieser Seite der ESA abrufen.

Rosetta wird ab morgen nicht mehr mit der Erde kommunizieren können. Der Komet wird weiterhin seine langen Runden um die Sonne ziehen und mit ihm die inaktiven Sonden Rosetta und Philae. Aber die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden noch über Jahre und Jahrzehnte hinweg neue Erkenntnisse aus den Daten gewinnen, die die beiden gesammelt haben. Die Mission ist zu Ende. Aber sie wird uns noch sehr lange beschäftigen.

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atoro
48 minutes ago
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Gericht unterstützt die GEZ-Rebellen

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Gegner des Rundfunkbeitrags werden sich über eine aktuelle Entscheidung des Landgerichts Tübingen freuen. Ein Einzelrichter hatte darüber zu entscheiden, ob der Südwestrundfunk (SWR) aus Gebührenbescheiden gegen einen GEZ-Rebellen vollstrecken darf. Nach Meinung des Richters ist das in diesem Fall nicht zulässig. Die Begründung reicht aber weit über den Einzelfall hinaus, weil sie grundsätzlich für jede Rundfunkanstalt gilt.

Nach Auffassung des Gerichts dürfen nur Behörden eigene Gebührenbescheide erlassen und vollstrecken. Den SWR betrachtet der Richter aber nicht als Behörde. Hierfür führt er diverse Gründe auf. Bespiele:

– grob rechtswidrige Zahlungsregelungen in der Rundfunksatzung;

– undurchsichtige „Behörden“struktur;

– unternehmerisches Handeln des SWR (Verkauf von Werbezeiten);

– vom Gesetzgeber gewollte Auslagerung des „freien“ Rundfunks aus der staatlichen Verwaltung.

Mangels Behördeneigenschaft des SWR ist laut dem Gericht die Vollstreckung also unzulässig. Überdies, so das Gericht, habe die Beitragsstelle nicht nachweisen können, dass ihre Bescheide, die mit einfacher Post geschickt wurden, dem Schuldner zugestellt wurden. Die Beweislast für den Zugang sieht das Gericht beim Sender.

Der Einzelrichter weist in seinem Beschluss selbst darauf hin, dass seine Meinung deutlich von dem abweicht, wie die Gerichte sonst über Rundfunkgebühren entscheiden. Deshalb hat er auch die Rechtsbeschwerde zugelassen. Auch wenn der Beschluss möglicherweise keinen Bestand haben wird – Wasser auf die Mühlen der Rundfunkbeitragsgegner ist er in jedem Fall. Das scheint dem Richter auch bewusst zu sein, denn er nimmt ausdrücklich für sich in Anspruch, nicht im Einklang mit den anderen Gerichten entscheiden zu müssen. Die Rechtsprechung in Deutschland sei eben „konstitutionell uneinheitlich“.

Ein Fake ist der Beschluss wohl nicht. Er ist in der offiziellen Urteilsdatenbank des Landes Baden-Württemberg veröffentlicht.

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atoro
3 hours ago
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Zschäpes zaghafte Schritte Richtung Geständnis

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Im Münchner NSU-Prozess hat die Angeklagte Beate Zschäpe heute was gesagt. Das ist deshalb erwähnenswert, weil Zschäpe seit Beginn des Verfahrens selbst nie das Wort ergriffen hat. Nach langem Schweigen beantwortete sie dann zuerst schriftliche Fragen des Gerichts, aber nur ebenso schriftlich und über ihre Anwälte. Nun also die ersten Worte von Zschäpe zur Sache – mehr als eine Erklärung allgemeiner Natur war es aber wohl zunächst nicht.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein paar Worte des Bedauerns die Sachlage für Zschäpe wesentlich ändern können. Zumal die bisherigen schriftlichen Fragerunden ja wohl eher unbefriedigend verliefen. Sie machten jedenfalls nicht viel deutlicher, deutlicher machten, ob und inwieweit die Angeklagte an den ihr zur Last gelegten Taten beteiligt war. Mit den bisherigen Aussagen ist es also wie mit der heutigen Erklärung: Sie bringen das Gericht, das ja die einzelnen Fälle aufklären muss, beim mühsamen Erforschen der Wahrheit nicht wesentlich weiter.

Ob Zschäpes plötzliche Zugänglichkeit also mehr als stimmungsaufhellend wirkt, darf bezweifelt werden. Aber es ist ja auch denkbar, dass die heutige Erklärung eine Art Versuchsballon ist. Je nach Ausgang werden Zschäpe und die Anwälte, mit denen sie noch spricht, wahrscheinlich auch einen größeren Wurf ins Auge fassen. Ein (umfassendes) Geständnis käme sicher spät. Aber es wäre wegen der vielen unbeantworteten Fragen in dem Fall sicher für Beate Zschäpe nicht zu spät, um noch eine spürbare Strafmilderung mitzunehmen.

Damit würde die bisherige Verteidigungsstrategie zwar ad absurdum geführt. Aber letztlich zählt für die Angeklagte nur das Ergebnis. Und zwiespältiger, als sie heute dasteht, könnte sie selbst nach einem verkorksten Geständnis nicht mehr wirken.

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atoro
4 hours ago
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Reaktionen auf Forderung nach Begnadigung von Edward Snowden

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avatar snowden

CC BY-NC 2.0 via flickr/CyberHades.

Die Bürgerrechtsorganisationen Human Rights Watch, Amnesty International und die American Civil Liberties Union hatten den US-Präsidenten Barack Obama gemeinschaftlich aufgefordert, den Whistleblower Edward Snowden zu begnadigen, bevor ein neuer Präsident das Amt antritt. Wir haben Kommentare auf den Begnadigungsaufruf zusammengetragen.

Der Beginn der Kampagne der Bürgerrechtler für Snowdens Straffreiheit war nicht zufällig auf die Woche vor dem Kinostart von Oliver Stones Film „Snowden“ gelegt worden. Man wollte die Aufmerksamkeit für den Hollywoodfilm nutzen, um Obama unter Druck zu setzen.

Ein Leitartikel der Washington Post (WaPo) hatte kurz zuvor ein ganz anderes Bild gezeichnet und gegen die Begnadigung von Snowden argumentiert. Barton Gellman, Reporter der WaPo, war einer der Journalisten, der aus dem Snowden-Fundus Dokumente für ebenjene Zeitung auswertete und veröffentlichte. Der Leitartikel wandte sich nicht nur gegen Snowden, sondern konterkarierte auch Gellmans Leistung, für dessen Artikel die Zeitung den renommierten Pulitzer-Preis erhalten hatte.

Bereits seit Juni 2013 – als sich Snowden noch in Hongkong befand – ist eine Strafanzeige des US-Justizministeriums öffentlich bekannt, die Snowden der Spionage und des Diebstahls von Regierungseigentum bezichtigt. Es gab ohnehin kaum Zweifel, dass die US-Regierung die Bestrafung Snowdens anstreben würde, da in der Amtszeit Obamas regelmäßig eine harte Linie gegenüber Whistleblowern gefahren wurde.

Unterstützer für Snowden-Amnestie

Eine illustre lange Liste an Unterstützern kam zusammen: Prominente aus der Tech-Szene, Wissenschaftler, Schriftsteller, Politiker und Künstler schlossen sich der Forderung nach Begnadigung für Snowden an, darunter Jimmy Wales (Wikipedia), Micah Lee (Intercept), Thurston Moore (Sonic Youth), Sophie in’t Veld (Europa-Parlament), Ron Deibert (citizenlab) oder Jack Dorsey (Twitter). Steve Wozniak, einer der Apple-Gründer, nannte den Whistleblower ohne Umschweife einen Helden.

In der LA Times unterstützt Anthony Romero die Begnadigungsforderung und findet klare Worte zu dem immer wieder vorgebrachten Argument, Snowden hätte sich doch einfach an die zuständigen Stellen wenden können:

It’s frankly laughable to pretend that if Snowden had only used „lawful avenues“ to express his „ethical qualms“, anything would have been done to change programs and practices approved at the highest level of government.

(Es ist einfach lächerlich, sich vorzumachen, dass – hätte Snowden nur „legale Wege“ genutzt, um seine „Gewissensbisse“ zum Ausdruck zu bringen – alles getan worden wäre, um die Programme und Praktiken zu ändern, die zuvor von den höchsten Regierungsebenen abgenickt worden waren.)

Kenneth Roth von Human Rights Watch und Salil Shetty schrieben in der New York Times:

From George Washington onward, the pardon power has enabled American presidents to further the national interest. Whistle-blowers can perform a vital role in protecting human rights, and those who disclose rights violations that are shielded by an official cloak of secrecy are among the most important of all.

(Seit George Washington hat die Begnadigung amerikanischen Präsidenten die Möglichkeit gegeben, nationale Interessen voranzutreiben. Whistleblower können eine wesentliche Rolle in der Verteidigung der Menschenrechte spielen, und solche, die Rechtsverstöße öffentlich machen und dabei unter einem offiziellen Schutzmantel der Geheimhaltung stehen, zählen zu den wichtigsten von allen.)

nein quarterly ueber snowden

Die Sicht auf die Snowden-Enthüllungen von @NeinQuarterly.

Snowden wäre tatsächlich nicht der erste Whistleblower aus Geheimdienstkreisen, der begnadigt würde. Ein Beispiel aus der Vergangenheit ist John Poindexter, ein Sicherheitsberater im Geheimdienstbereich und Ideengeber für das Programm „Total Information Awareness“, der in den 1980er Jahren in der Iran-Contra-Affäre verurteilt worden war und später von US-Präsident Ronald Reagan begnadigt wurde. Wenn man auf der richtigen Seite der Fronten steht, ist ein Erlassen der Strafe nicht unmöglich.

Roth und Shetty tragen mit vielen Beispielen zusammen, warum gerade Snowden Straffreiheit verdienen würde. Vor allem aber blicken sie auf das größere Bild:

Three years on, the news media still refer to Mr. Snowden and his revelations every day. His actions have brought about a dramatic increase in our awareness of the risks to our privacy in the digital age — and to the many rights that depend on privacy.

(Auch nach drei Jahren sind Mr. Snowden und seine Enthüllungen noch täglich in den Nachrichten erwähnt. Sein Tun hat einen dramatischen Zuwachs an Bewusstsein für die Privatsphäre-Risiken im digitalen Zeitalter gebracht – und auch für die viele Rechte, die mit der Privatheit zusammenhängen.)

Snowden hatte sich zum Start der Kampagne auch selbst in einem live übertragenen Statement zu Wort gemeldet und sein Erstaunen zum Ausdruck gebracht, wieviel Solidarität ihm auch nach drei Jahren noch entgegenschlägt.

Jenseits von Amerika

Im deutschen Spiegel schrieb Jakob Augstein in „Amnestie für Snowden!“:

[Snowden] ist einer der mutigsten Männer unserer Zeit.

Er fügte noch die folgende Weissagung hinzu:

Im Rückblick werden auch jene, die Snowden heute für einen Verräter halten, erkennen, wie viel sie diesem Mann schulden. Er hat dazu beigetragen, dass wir unsere Welt besser verstehen.

Zumindest für das geheimdienstliche Überwachen und Brechen von Verschlüsselung kann man das mit Sicherheit unterschreiben.

reichelt ueber snowden

Julian Reichelt (BILD) hält Snowden für einen gemeingefährlichen Verräter.

Wenn man mal von Julian Reichelt, Online-Chef der BILD, absieht, ist generell die Wahrnehmung Snowdens in Deutschland wohl positiver als in den Vereinigten Staaten. In den vergangenen drei Jahren wurde er vielfach geehrt, der Kasseler Bürgerpreis ist nur die jüngste Auszeichnung, die ihm verliehen wird.

Zu Demonstrationen kam man in Deutschland aktuell aber nicht zusammen. In Hongkong allerdings haben sich in einer Kundgebung für Snowden vor allem Flüchtlinge für die Straffreiheit des Whistleblowers ausgesprochen. Nach der ganz konkreten Hilfe von Flüchtlingen in Hongkong in den allerersten Tagen der Flucht des Whistleblowers zeigten sie damit nochmals öffentlich ihre Solidarität.

Der Chaos Computer Club fordert auch die Begnadigung von Chelsea Manning.


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atoro
20 hours ago
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Stiftung Warentest testet Mailprovider: Mailbox.org und Posteo gewinnen, Googles Gmail wird Letzter

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stiftung-warentest-mailanbieter

Die Stiftung Warentest hat 15 Mailanbieter untersucht und bewertet. Testsieger wurden wie im letzten Jahr die beiden kostenpflichtigen Dienste Mailbox.org und Posteo.de mit der Gesamtnote 1,4. Den letzten Platz belegte Googles Gmail mit einer Note von 3,4. Insbesondere im Wertungsbereich „Schutz und Privatsphäre“ konnten sich Mailbox.org und Posteo mit Noten von 1,0 und 1,1 deutlich von der Konkurrenz absetzen, nächstplatzierte in dieser Kategorie sind Web.de und GMX mit jeweils einer 2,2. Am Schlechtesten schneidet in dieser Kategorie Yahoo Mail mit einer 3,7 ab. Die Dienste Microsoft Outlook.com und Gmail wurden zudem wegen Mängeln im Kleingedruckten abgewertet.

Privatsphäre als Qualitätsmerkmal

40 Prozent der Wertung des Tests ergab sich aus der technischen Prüfung und den E-Mail-Funktionen. Hierzu gehörten Speicherplatz, Maximalgröße für E-Mails aber auch Import- und Exportfunktionen. Weitere 40 Prozent wurden über den Schutz und die Privatsphäre bewertet. Dazu zählten Umgang mit Nutzerdaten, Datensparsamkeit, Transportverschlüsselung, Einbindung von Mailvelope oder die Existenz von Zwei-Faktor-Authentifizierung. Mit den restlichen 20 Prozent wurde die Handhabung getestet. Hierbei floss die Usability genau so ein, wie störende Werbeeinblendungen.

Positiv ist hervorzuheben, dass die Stiftung Warentest im Bericht großen Stellenwert auf Verschlüsselung legt und diese im Artikel sogar erklärt. Auch wird die Verschlüsselungsfunktion von Mailbox.org, bei der man seinen privaten PGP-Key auf deren Server legen kann, kritisch begleitet. Diese Funktionalität mag zwar einfach sein, ist aus Gesichtspunkten der Sicherheit aber abzulehnen. Ursprünglich wollte die Stiftung Warentest diese Funktion wohl positiv bewerten, schreibt Posteo in einem Blogbeitrag. Dort wird außerdem kritisiert, dass der Test keine Bewertung wichtiger Qualitätsmerkmale von HTTPS-Verschlüsselung zwischen Browser und Anbieter vorgenommen hätte. Funktionen wie zum Beispiel HSTS, OCSP, Certificate Transparency oder HPKP wären nicht Bestandteil der Bewertung. Auch seien die Transportwegeverschlüsselung STARTTLS und DANE erst auf Nachfrage und Senden der BSI-Richtlinie aufgenommen worden.

Offenlegung: Posteo spendet regelmäßig an netzpolitik.org ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten.


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atoro
23 hours ago
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